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Basale Stimulation · Würde durch Achtsamkeit

Die Basale Stimulation ist immer noch wenig bekannt. Sie gibt uns die Möglichkeit, dem Patienten die Selbstwahrnehmung zu stärken und etwas Wundervolles zu schenken: Aufmerksamkeit und Würde.

Die Basale Stimulation ist besonders sinnvoll bei Menschen, die den Bezug zum eigenen Körper verlieren – z.B. weil sie fast nur liegen, sich selbst nicht mehr waschen und nicht alleine essen können oder fortgeschritten dement sind. Mit kleinen Übungen werden die körperliche Selbstwahrnehmung gefördert und die Sinne stimuliert. Das Zauberwort in der Anwendung der Basalen Stimulation ist die Achtsamkeit.

Die Basale Stimulation bedingt beim Ausübenden eine innere Ruhe und eine erhöhte Aufmerksamkeit während der Übungen, denn wir berühren neben der körperlichen auch eine tiefe innere Ebene beim Patienten – und werden dabei meist auch selbst berührt. Wie eine Seminarteilnehmerin einmal sagte:

„Es entsteht zwischen dem Ausübenden und dem Patienten ein besonderer Raum, vielleicht ein heiliger Raum“.

Ich setze die Basale Stimulation bei der Sterbebegleitung ein. Weiter biete ich diese in Einzelarbeit mit Menschen an, die krankheitsbedingt länger liegen oder deren körperliche Selbstwahrnehmung Unterstützung benötigt und gefördert werden soll.




Hintergrund zur Basalen Stimulation

Die Basale Stimulation ist eine erst in den 70er Jahren durch den Heilpädagogen Prof. Fröhlich entwickelt worden. Neben der Möglichkeit des Aufbaus einer nonverbalen Kommunikation bietet die Basale Stimulation Menschen, die lange liegen, Sinnesanregungen und Stimulationen, die dazu führen, dass sie sich selbst wieder körperlich fühlen und wahrnehmen können.

Durch krankheits- oder altersbedingte Abbauprozesse bzw. Funktionsverluste, durch operative Eingriffe oder starke psychische Erlebnisse verändert sich oft die Wahrnehmung des eigenen Körpers. Manchmal wird dieser sogar als Feind oder „Fremd-Körper“ empfunden. Der Mensch fühlt sich dann im eigenen Körper nicht mehr zu Hause.

Hinzu kommt, dass die klassische Pflege/ Behandlung sich auf die „geschädigten“ Bereiche fokussiert und in diesen Momenten eher eine Überreizung darstellt. Es passiert – meist ohne Vorankündigung – so viel in kurzer Zeit, dass der Patient überfordert ist.

Das räumliche Umfeld bietet selten genug Anregungen, die die Orientierung unterstützen könnten. Hier setzt die Basale Stimulation an. Mit feinen, sehr langsamen Bewegungen, bewusstem Umfassen und leichtem Ausüben von Druck und Zug kann der Patient sich im wörtlichen Sinn wieder selbst „erfassen“.

Durch diese auf Achtsamkeit aufgebaute Arbeit fühlt sich der Mensch wieder respektiert und geachtet. Er erlangt seine Würde zurück.

Nehmen Sie Kontakt auf Basale Stimulation stärkt die körperliche Selbstwahrnehmung.

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